Die Hufe sind die Basis Deines Pferdes
Solange die Basis nicht in Balance ist, nützen alle Bemühungen um Muskelaufbau, passende Sättel, besseres Reiten und um einen zufriedenen, motivierten „Partner Pferd" leider wenig.
In diesem Seminar vermittle ich Dir Wissen und Knowhow, um die Hufe Deines Pferdes selbst beurteilen, bearbeiten und korrigieren zu können – in Theorie und Praxis, klar, verständlich und logisch.
Es geht darum, ein Prinzip zu verstehen, das bei ALLEN Pferden gleich ist. Deshalb brauchen wir für den Praxisteil auch nur ein Demo-Pferd, bei dem ich die Bearbeitung vornehme und die Zusammenhänge erkläre.
Du investierst in Dein Wissen – und das kannst Du bei jedem Deiner Pferde anwenden.
Nicht Barfuß-Laufen tut weh. Laufen auf kranken Hufen tut weh. Das Problem unserer domestizierten Pferde ist nicht zu viel Abrieb – sondern zu wenig.
Wenn der Huf aus der Balance gerät
Ein Tier, das keinen Schmerzlaut besitzt, hat keine andere Möglichkeit, sich auszudrücken – außer durch sichtbare und spürbare Zeichen. Vielleicht kennst Du das …Hufe ganzheitlich betrachten
Mir ist es ein Anliegen, die Hufe und deren Bearbeitung ganzheitlich zu betrachten und den Bezug zu Gesundheit, Muskelaufbau, Arbeit mit und ohne Reiter sowie zur Sattelthematik herzustellen.
Die Natur hat dem Huf einen Zweck mitgegeben. Wenn wir die Mechanismen ermöglichen, die der Huf zum gesunden Funktionieren braucht, normalisieren sich alle Strukturen wieder.
Selbst perfekt bearbeitete Hufe und eingerenkte Wirbel nützen nichts, wenn ein nicht passender Sattel auf dem Pferd liegt – und umgekehrt.
Alles greift ineinander.
Was Dich im Hufseminar erwartet
Ein Tag, zwei Schwerpunkte – fundierte Theorie und konkrete Praxis am Pferd. Damit Du danach selbstständig an die Hufe Deines Pferdes gehen kannst.Theorieteil
Anatomie, Physik und Schwerkraft am Huf, Ursachen von Arthrose und Hufrolle, Zusammenhang mit Leber, Verhalten, Fütterung und Haltung. Kein Auswendiglernen – nur Begreifen. Inklusive Skript zum Nachlesen.Praxisteil am Pferd
„Sehen lernen" am Demo-Pferd: Hufbearbeitung, Gebrauch der Raspel, Techniken, Tipps und Tricks. Auf Wunsch werfen wir gemeinsam einen Blick auf 1–2 weitere Pferde, bis die Logik des Ganzen für Euch klar wird.Beratung zu Werkzeug
Für Deine Hufbearbeitung brauchst Du nur feste Handschuhe und eine geeignete Hufraspel. Ich berate Dich gerne, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Werkzeuge sich in der Praxis bewährt haben – damit Du von Anfang an mit dem richtigen Equipment arbeitest.Persönliche Nachbetreuung
Nach dem Kurs begleite ich Euch individuell weiter – am Anfang gerne wöchentlich, später nur noch zum Hufcheck alle paar Monate. So wächst Eure Sicherheit Schritt für Schritt, bis Ihr ganz selbstständig arbeiten könnt.Was Du im Hufseminar mitnimmst
… einfache Prinzipien von Ursache und Wirkung, die bei jedem Pferd gelten.- Warum kurze Bearbeitungs-Intervalle von 7–10 Tagen so entscheidend sind – und in jeder Hinsicht sinnvoll.
- Wie Du einen aus der Balance geratenen Huf sofort korrigieren kannst, ohne wochenlanges Warten.
- Wie schonend diese Methode für Sehnen, Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat ist.
- Fakten zu analysieren, Fehler zu erkennen und am Huf gezielt zu korrigieren.
- Wie Du Hufschutz, Fütterung, Haltung und Bewegung sinnvoll zusammen denkst.
- Wie Du unabhängig wirst – und nicht mehr auf andere warten musst, wenn etwas auffällt.
Zu wenig Bewegung – zu wenig Abrieb
Das Pferd ist ein Fress-Wanderwild. In freier Wildbahn würde es täglich Strecken zwischen 30 und 80 Kilometern zurücklegen – dafür ist sein Körper gemacht. Selbst in einem Aktiv-Laufstall kommt ein Pferd nur auf etwa 11 Kilometer pro Tag.
Genauso wie zu weiches Futter die Zähne zu wenig abnutzt, führt zu wenig Bewegung auf zu weichem Untergrund zu einem viel zu starken Wachstum der Hufwand. Der Huf wird in seiner natürlichen Funktionalität stark eingeschränkt – mit deutlichen Auswirkungen auf den gesamten Organismus, einschließlich des Verhaltens.
